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Darwin

 
 

Darwin – die Perle in der Schatztruhe des Northern Territory

Darwin im Portrait

Neben dem Hauptshopping Gebiet, der Smith Street Mall, finden sich ringsherum kleine Gassen mit gemütlichen und nicht zu teuren Kneipen, Shops und Bars. Bei einem Spaziergang abseits der Hauptstrassen zeigt sich Darwin von ihrer multikulturellen Seite.

Durch die geographische Nähe zu dem Arnhem Land Aboriginal Reserve, findet man in Darwin viele Art Galleries, die Schmuck und Kunst von den ansässigen Aborigines verkaufen. Viele von ihnen leben mittlerweile nicht mehr in den Reservaten, sondern sind in die Stadt gezogen. Jung und Alt sitzen zusammen im Park und halten ihre Tradition des Barfuss Laufens aufrecht.

Aber auch die Nähe zu Indonesien und Asien beeinflusst das Stadtbild sehr. Besonders auf den legendären Märkten findet man Kunsthandwerk und fantastisches Essen aus Indonesien, Thailand, und den umliegenden asiatischen Ländern. Die berühmten Mindl Märkte, die jeweils Donnerstags und Sonntags statt finden, locken Besucher und Einheimische aus allen Stadtteilen heran. Backpacker versuchen mit Gitarrenmusik ein paar Dollar dazu zu verdienen, und man selbst findet sich stöbernd an einem der vielen Schmuck und Kunststände wieder.

Didgeridoo Spieler bieten den Besuchern beeindruckende Darbietungen. Junge, begabte Tänzerinnen folgen dem Rhythmus der Didgeridoo Klänge. Der ein oder andere schlürft einen frisch gepressten Fruchtcocktail, während er am angrenzenden Mindl Beach die Sonne im Meer versinken sieht.


Für diejenigen, die mehr Aktion brauchen bietet die Stadt eine Fülle an Sportmöglichkeiten. Von Golfen, über Kite Surfen, kostenlos geführten Wanderungen, bis hin zu Segelclubs, findet der Sportbegeisterte alles was das Herz begehrt. Die ausgeglichene Mischung aus Einheimischen der verschiedensten Kulturen, Backpackern, Studenten und jungen Familien, machen die Stadt Darwin zu dem, was sie ist: Eine Perle in der Schatztruhe des Northern Territory.

Für Studenten der Charles Darwin University ist es nicht schwer einen Job auf den zahlreichen Festivals oder in den vielen Bars der Innenstadt zu finden. Und sollte man alle Strände, Kulturangebote und Sportmöglichkeiten ausgeschöpft haben, lohnt sich immer ein Besuch der umliegenden Nationalparks oder Inseln.

Nicht zuletzt wird der angrenzende Kakadu National Park als einer der schönsten Parks Australiens gehandelt. Wer sich also dazu entschließt den langen Weg nach Darwin zurück zu legen, wird  am Ende ausreichend belohnt. Und wer weiß, vielleicht bleibt der ein oder andere Backpacker und Durchreisende etwas länger. Zum studieren, arbeiten und genießen. Denn das ist nicht zu letzt eine der häufigsten Geschichten, die man zu hören bekommt, wenn man einen Einheimischen fragt, wie er nach Darwin gekommen ist...