Darwin Reise
Darwin Anreise und Geographie
Um nach Darwin zu gelangen, muss man es bis zum tropischen Zipfel der Nordküste schaffen. Viele der Einheimischen bekommen große Augen, wenn sie den Geschichten der Backpacker lauschen, die den weiten Weg durch die Wüste gewagt haben, um dem Ruf der legendären Stadt des Northern Territory zu folgen.
Diejenigen, die den langen Weg von der Westküste aus mit dem Auto zurücklegen, erwartet eine gut 3000 km lange Strecke durch die Wüste Australiens. Abhängig von dem Zustand des Autos und der Jahreszeit, kann dieser Trip zuweilen eine gute Woche dauern. Während der Trockenzeit, von April bis September, lässt sich der Wüsten Highway gut befahren. In der Regenzeit, von Oktober bis März, können die Strassen aber schon mal überflutet sein. Daher sollte man seinen Trip nach Darwin immer und zu jeder Zeit sorgfältig planen. Genügend Wasser und Sonnencreme sollten in jedem Gepäck eines „Darwin-Travellers“ zu finden sein.
Einfacher erreicht man die Stadt im Norden mit dem Flugzeug. Der Darwin International Airport (DIA; www.darwinairport.com.au) beherbergt verschiedene Fluglinien, die Inlandsflüge, aber auch Flüge nach Indonesien und Asien anbieten. Trotzdem sollte man versuchen seinen Flug so früh wie möglich zu buchen. Denn auf Grund der hohen Temperaturen während der Wintermonate, ist Darwin auch ein beliebter Urlaubsort für die Australier.
Während der Trockenzeit bewegen sich die Temperaturen meist um die 30° C und steigen während der Regenzeit noch weiter an. Grade Europäer haben zu Beginn ihrer Zeit im Northern Territory Probleme mit der hohen Luftfeuchtigkeit. In der Nacht kühlt es sich dann oftmals rapide ab, so dass man ein paar Tage einplanen sollte, bis man sich an die neuen Klimaumstände gewöhnt hat.
In den Monaten der Regenzeit erwarten den Darwin-Besucher atemberaubende Gewitter. Die Stadt zeigt sich dann in seinem tropischen Grün, und in der Pracht des Farbenspiels der blühenden Pflanzen.
Am angenehmsten ist ein Besuch des Nordens dennoch in der Zeit von Juni bis August. Wer aber den Trip während der Regenzeit wagt, bleibt verschont von touristischen Anstürmen und erlebt die Stadt in ihrer gelassenen Zurückgezogenheit.

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