Darwin Geschichte
Die, in der Vergangenheit oft schwer gebeutelte Stadt Darwin, mauserte sich in den letzten Jahrzehnten zu einer echten Schönheit. Da Darwin im zweiten Weltkrieg die Frontlinie der Alliierten gegen die Japaner bildete, ist sie die einzige australische Stadt, die jemals bombardiert wurde.
Zwar wurde die Stadt nie ganz zerstört, dennoch trafen die japanischen Angriffe die Architektur der Stadt in ihrem Kern. Die Ruhe nach dem Wiederaufbau wehrte jedoch nicht lang.
Im Jahre 1974 zerstörte der Wirbelsturm Tracy beinahe die gesamte Stadt. Heute ist Darwins Baukunst gekennzeichnet von Wiederaufbau und ständiger Restauration.
Fremde im eigenen Land – Aborigines
Von Saskia B.
Dunkle Haut, lange schwarze Haare und Federschmuck kennzeichnen das urtypische Abbild eines Aborigine, dem Ureinwohner Australiens. Vor schätzungsweise 50 – 60 tausend Jahren siedelten sich die Indianer auf dem Kontinent Australien an und sind damit eine der ältesten Kultur der Menschheit. Ihre Naturverbundenheit hat sie zu den Weisen der Kräuterkunde gemacht und viele Homöopathen folgen den Spuren der alten Medizinmänner und Schamanen.
Die Rituale der Aborigines waren Inspiration für Schriftsteller und Künstler. Zahlreiche Mythen können auf ihre Kultur zurückgeführt werden. Dieses sehr traditionsreiche Volk, hat sein Wissen über Jahrhunderte weiter getragen und auch unsere heutige Gesellschaft beeinflusst.
Was oft als Esoterik verpönt wird, findet seinen Ursprung in den Überlieferungen der Ahnen. Die Traumdeutung , das Rätseln über das Leben nach dem Tod und der Glauben an Geister und die Zwischenwelt haben etwas geheimnisvolles und üben dadurch ihren Reiz aus. Viele dieser vermeintlichen Erfahrungen der Aborigines werden den Verzehr von halluzinogenen Pflanzen zurück geführt. Das klingt schon weniger mysthisch.
Noch desillusionierender wird es, wenn der Blick auf das heutige leben der Ureinwohner fällt. Auch in unserer moralisierten, größtenteils demokratischen Gesellschaft werden die Aborigines oft nicht als gleich berechtigt wahrgenommen.
Erst im Jahr 1993 wurde der Missstand der alten Völker öffentlich, von Premier Keaton, verbalisiert. Obwohl viele der weißen Einheimischen, vor allem junge Leute ihren Stolz über die Ureinwohner in ihrem Land zeigen, gibt es immer noch Politiker, die rassistische Bemerkungen über diese fallen lassen.

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